Willkommen im Club der alleinerziehenden Papas

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Freundschaftbuch auf Reisen

Ein kleines Büchlein reist um die Welt

Freundschaftbuch auf Reisen

7 Gründe warum Autoreisen mit Kindern die Hölle sind

Roadtrip with Kids

7 Gründe warum Autoreisen mit Kindern die Hölle sind

Hello, my name is Joerg.
Single father of a 7 year old disabled child. I am a blogger living in Leonberg/Germany.
This is my blog, where I post about single-parentship, photos, traveling, photography and stories about the (single-) parenting world.

I started with Papa b(l)oggt to provide you with fresh new ideas, inspirations, and opinions about parentship, lifestyle, exploring your neighbourhood and photography.
You can contact me at: joerg@alleinerziehenderpapa.de
Sometimes great ideas come out of the simplest things.

Trotz all der Alltagsproblematiken wie Finanzen, Betreuung, Vereinbarkeit, Debatten über Behinderung, Unverständnis und Nervenaufreibende Erziehungsarbeit haben wir uns Eines vorgenommen. Zu Leben!
Leben besteht nicht nur aus Arbeit, Geld und Beruf. Im Laufe der Zeit mit meiner Tochter haben sich meine Prioritäten verschoben und meine Sichtweisen grundlegend geändert. Es ist mir nicht wichtig ob wir die geilste Karre in der Garage stehen haben, ob die Wohnungseinrichtung farblich optimal abgestimmt ist oder ob ich mit dem neuesten Smartphone bei den Kollegen punkte. Es sind die kleinen Lebensfreuden die uns antreiben. Mit meinem Kind zusammen wieder Kind sein zu dürfen, Ihm Nestwärme, Vertrauen und Geborgenheit bieten. Für uns besteht leben auch aus Erlebnissen, Erlebnissen an die Du dich irgendwann wieder erinnern wirst. Ob wir nun durch Flüsse waten, im Matsch tollen, die geheimnisvollen Pfade erkunden, die uns der angrenzende Schwarzwald bietet – es sind diese Erlebnisse die prägen. Zeitgleich und unbewusst sorgen diese Aktionen für Bewegungserfahrungen. Meine Tochter riecht, schmeckt, fühlt und nimmt Ihre Umwelt wahr. Es macht Spaß und fördert sie in ihrer Motorik und Ihrer Wahrnehmung. Trotz Ihrer motorischen Einschränkungen lasse ich sie klettern, unter Baumstämme durchkriechen, hüpfen, balancieren und wir gehen auf- und ab über Stock und Stein. Klar, sie kann nicht das was andere in Ihrem Alter können aber mit etwas Unterstützung klappt das schon und das sorgt für Erfolgserlebnisse. Erfolgserlebnisse die sie in ihrem Selbstbewusstsein stärken, die Ihr zeigen „Hey, ich kann das schaffen!“ und sicherlich gibt es Situationen in denen sie mal hinfällt, sich weh tut oder etwas nicht ganz schafft – aber es bedarf Zeit, Zeit und Geduld und ganz, ganz viele (unbewusste) Wiederholungen. Früher musste ich sie die Treppen hochtragen, heute kann sie die Stufen alleine meistern.

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Die kleinen schmutzigen Geheimnisse die wir hinter verschlossenen Türen aufbewahren, machen uns zu Menschen. Wir glauben daran eher von Anderen akzeptiert zu werden wenn wir uns perfekt präsentieren. Wir bauen uns eine optimierte Version unseres Selbst in dem wir unsere kleine Macken und Kanten verstecken. Hierdurch beschützen wir unser zerbrechliches Herz vor quälendem Schmerz durch Vorurteile, Demütigung und sozialer Verachtung.

Bist Du aber eine Elternteil eines behinderten Kindes dann hast Du keine Geheimnisse mehr! Du kannst die Behinderung Deines Kindes nicht verstecken!
Gehhilfen, Rollstühle, abweichende Verhaltensnormen (Auffälligkeiten) alarmieren unsere Umwelt und unsere Umgebung mit unserer unerwünschten Anwesenheit. Wir sind Enttarnte und verwundbare, hilflose Opfer und Geiseln von unerwünschten Blicken, Kommentaren und Kritiken einer ignoranten Öffentlichkeit.
Wenn Du dich der Welt und der Gesellschaft zeigen möchtest was, wer und wie Dein Kind ist dann bist Du nicht mehr länger unauffällig. Du fügst Dich nicht länger! Du trittst in das Scheinwerferlicht!
Wie Du das „Scheinwerferlicht“ allerdings nutzt liegt vollkommen bei Dir.

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Was macht uns zu dem was wir heute sind? Einschneidende und prägende Erlebnisse? Erziehung? Erfahrung? Schulische Ausbildung?
Eine Mischung aus allem.

Ich blicke zurück auf eine bewegte Zeit, von der Geburt meines Sohnes bis zur Geburt meiner Tochter.
Schöne, prägende aber auch harte Erfahrungen innerhalb einer kurzen Zeit.

Oft sitze ich da und lasse Revue passieren, die guten – als auch die weniger guten Dinge.
Ich war jung als mein Sohn zur Welt kam, meine Partnerin jünger und wir wurden kurzum ins kalte Wasser geschmissen.
Als Kerl war ich noch mitten in der Sturm- und Drangzeit – Regeln?
Waren dazu da gebrochen zu werden. Trotz meiner 21 Jahre war ich noch im Teenager-Alter gefangen.

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Oft schaue ich auf meinen Blog, lese Kommentare und diverse Postings auf social Media Plattformen und oft wundere ich mich ein wenig. Ich kann mich selbst nicht heraus nehmen aber bin ich der einzige dem auffällt dass diese mentale Erkrankung uns belagert, Besitz von uns ergreift und wir dem nichts entgegen zu setzen zu haben? Die „Perfektions“-Pandemie muss aufhören. Das geht ebenfalls auch an Jene, welche durch meinen Perfektionismus getroffen wurden. Es ist ein Übel und ich versuche das alles was mich bewegt nun in ein paar Zeilen und Worte zu fassen. Das Übel über das ich in meiner eigenen Persönlichkeit gestolpert bin. Es ist ein Übel dass mich und viele andere Personen dazu bringt, sich zu schämen, sich heimlich Zuhause in eine dunkle Ecke zu verdrücken und sich selbst dafür zu hassen.

Wir leben in Stadtteilen, Städten und Gemeinden, in Gemeinschaften in denen wir dem Druck unterliegen immer perfekt sein zu müssen. Perfekt glücklich, perfekt funktionierend, perfekt erscheinend und perfekt aussehend. „Perfekt“ ist etwas ganz anderes als „Perfektionismus“. Die folgenden Beispiele von „Perfektion“ sind alles Beispiele aus dem realen Leben. Beispiele die ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe, von Freunden vernommen oder aus diversen Quellen bezogen habe. Wenn Du dich beim Durchlesen selbst ertappst oder emotional berührt wirst, dann wirst du wahrscheinlich die gleichen Emotionen erleben wie ich, als ich über diesen Text nachgedacht habe und ihn schrieb. Wenn du allerdings überhaupt nicht berührt wirst, trägst Du vielleicht sogar schon ein bisschen zu viel dieser „Perfektion“ mit Dir herum und bist entsprechend infiziert.

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Eines Vorweg: Ich bin sicherlich keine typische Schwabennatur was Geiz betrifft aber dass wir Eintritt bezahlen um zu konusmieren und Geld auszugeben, finde ich dennoch sehr befremdlich und stimmt mich immer noch nachdenklich.

Nichtsdestotrotz habe ich am Wochenende den 1. Sweet & Tasty Markt in Böblingen besucht.

Nach dem Eintritt, den ich bereits oben erwähnt habe, erschloss sich auf dem Gelände Stand um Stand mit allerlei Leckereien und Köstlichkeiten.

Angefangen von frittierten Süßigkeiten, über selbstgemachtem Eis, Shakes, Tees, Burgern, …. Es war definitiv für jeden Geschmack etwas dabei.

Ab hier lasse ich einfach mal Bilder sprechen. Viel Spaß beim anschauen 🙂

Liebe Mama, Lieber Papa,

aus eigener Erfahrung weiß ich, welche Gefühlswelt du durchlebst und wie wirr Deine Gedanken sind! Du hast kürzlich eine Diagnose in Bezug auf Dein Kind erhalten. Ich habe eben diese Gefühle und Emotionen auch durchlebt. Es überwältigt dich, Du versuchst zu verstehen und du fragst dich selbst nach dem warum.
Das erste Mal wenn du die Worte des Arztes hörst, stehst Du vor einem Scherbenhaufen. Dann kommt der Kummer: Kummer darüber was du für das Leben deines Kindes geplant hast. Kummer über die ungewisse Zukunft. Du weinst vermutlich. Öfter sogar als dir lieb ist und du weinst heimlich. Heimlich! Du möchtest nicht dass irgendjemand sieht wie ge- und betroffen du bist.

Dein Arzt sagt Dinge wie dass es vielleicht nicht laufen können wird, dass Dein Kind Therapien benötigt, es wird vielleicht nie Selbständig sein und leben, vielleicht nie richtig sprechen …. Auch ich war in diesen Gesprächen; ich habe sie alle gehört, jedes einzelne Wort. Ich habe mich dafür geschämt mich schlecht zu fühlen und ich hatte Angst dass kein Mensch auf dieser Welt meine Gefühle verstehen würde. Ich schaute damals auf meine Tochter und dachte darüber nach was ihr das Leben bringen wird und wie sie leben wird. Wer wird sich um sie kümmern wenn ich nicht mehr da bin? Wird diese Gesellschaft sie jemals akzeptieren? Wird meine Tochter irgendwann mal heiraten? Kinder bekommen?

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Wie die meisten ja mitbekommen haben, gab es ja auf der Strecke zwischen Australien und China einige kleine Verzögerungen. Nachdem etwa 3 Monate ins Land gezogen waren, tauchte das kleine Büchlein letzten Endes in Peking auf.

Von dort aus ging es weiter nach Los Angeles zu Oliver, der wiederum es weiter nach Ottawa in Kanada zu Marion gesendet hat, wo es sich momentan aufhält.

Die Reise geht also weiter und wir haben mittlerweile die 10. Station der kleinen, aufregenden Weltreise geschafft.

  1. Leonberg / Germany (Abgangsort)
  2. Berlin / Germany
  3. Andalusien / Spain
  4. Aarau / CH
  5. Netherlands
  6. Frankfurt / Germany
  7. Sydney / Australia
  8. Bejing (Peking) / China
  9. Los Angeles / USA
  10. Ottawa / Canada

Auch in der Facebook-Gruppe zum Büchlein tut sich einiges und ich werde die nächsten Tage die eingesendeten Bilder wieder auf unserem kleinen Blog einbinden.

Die Hintergründe, die aktuelle Karte und die bisherige Reise könnt ihr auf dieser Seite nachlesen oder einfach oben im Menü auf „Freundschaftsbuch auf Reisen“ klicken

(Dieser Text ist im überwiegenden ironisch du sarkastisch gehalten. Sensiblen-, Super- oder Übereltern wird nicht empfohlen, diesen Text zu lesen! Das hier Geschriebene soll eine humorvolle und übertriebene Darstellung einer Alltagssituation schildern! Ich liebe meine Kinder!)

Vor etwa 3 Jahren hatte ich die äußerst glorreiche Idee mit den Kindern nach Köln zu fahren. Von uns aus sind es etwa 3,5 Stunden bis Köln. Das heißt insgesamt etwa 7 Stunden Autofahrt. Mögliche Staus außer Acht gelassen. Was mich erwartete war ein 7 Stündiger Trip durch die Hölle. 7 STUNDEN – in einem Auto – Mit den Kindern. Eigentlich hätte alleine schon der Gedanke daran mich daran hindern sollen und müssen, denn schon nach einer Stunde Autofahrt wird man völlig verrückt. Ich denke, die meisten Eltern schütteln gerade heftig zustimmend und mit einem Schmunzeln im Gesicht, den Kopf. Alles in allem ist es der pure Wahnsinn. Es gibt viele Gründe warum so ein Trip nur etwas für hartgesottene ist, ich habe mir mal die Mühe gemacht nur ein paar Punkte zu nennen.

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