Willkommen im Club der alleinerziehenden Papas

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Willkommen im Club der alleinerziehenden Papas

Freundschaftbuch auf Reisen

Ein kleines Büchlein reist um die Welt

Freundschaftbuch auf Reisen

7 Gründe warum Autoreisen mit Kindern die Hölle sind

Roadtrip with Kids

7 Gründe warum Autoreisen mit Kindern die Hölle sind

Hello, my name is Joerg.
Single father of a 7 year old disabled child. I am a blogger living in Leonberg/Germany.
This is my blog, where I post about single-parentship, photos, traveling, photography and stories about the (single-) parenting world.

I started with Papa b(l)oggt to provide you with fresh new ideas, inspirations, and opinions about parentship, lifestyle, exploring your neighbourhood and photography.
You can contact me at: joerg@alleinerziehenderpapa.de
Sometimes great ideas come out of the simplest things.

sweettasty-1386

Eines Vorweg: Ich bin sicherlich keine typische Schwabennatur was Geiz betrifft aber dass wir Eintritt bezahlen um zu konusmieren und Geld auszugeben, finde ich dennoch sehr befremdlich und stimmt mich immer noch nachdenklich.

Nichtsdestotrotz habe ich am Wochenende den 1. Sweet & Tasty Markt in Böblingen besucht.

Nach dem Eintritt, den ich bereits oben erwähnt habe, erschloss sich auf dem Gelände Stand um Stand mit allerlei Leckereien und Köstlichkeiten.

Angefangen von frittierten Süßigkeiten, über selbstgemachtem Eis, Shakes, Tees, Burgern, …. Es war definitiv für jeden Geschmack etwas dabei.

Ab hier lasse ich einfach mal Bilder sprechen. Viel Spaß beim anschauen 🙂

Eltern, Stroch, Kinder, behindert, Kind

Liebe Mama, Lieber Papa,

aus eigener Erfahrung weiß ich, welche Gefühlswelt du durchlebst und wie wirr Deine Gedanken sind! Du hast kürzlich eine Diagnose in Bezug auf Dein Kind erhalten. Ich habe eben diese Gefühle und Emotionen auch durchlebt. Es überwältigt dich, Du versuchst zu verstehen und du fragst dich selbst nach dem warum.
Das erste Mal wenn du die Worte des Arztes hörst, stehst Du vor einem Scherbenhaufen. Dann kommt der Kummer: Kummer darüber was du für das Leben deines Kindes geplant hast. Kummer über die ungewisse Zukunft. Du weinst vermutlich. Öfter sogar als dir lieb ist und du weinst heimlich. Heimlich! Du möchtest nicht dass irgendjemand sieht wie ge- und betroffen du bist.

Dein Arzt sagt Dinge wie dass es vielleicht nicht laufen können wird, dass Dein Kind Therapien benötigt, es wird vielleicht nie Selbständig sein und leben, vielleicht nie richtig sprechen …. Auch ich war in diesen Gesprächen; ich habe sie alle gehört, jedes einzelne Wort. Ich habe mich dafür geschämt mich schlecht zu fühlen und ich hatte Angst dass kein Mensch auf dieser Welt meine Gefühle verstehen würde. Ich schaute damals auf meine Tochter und dachte darüber nach was ihr das Leben bringen wird und wie sie leben wird. Wer wird sich um sie kümmern wenn ich nicht mehr da bin? Wird diese Gesellschaft sie jemals akzeptieren? Wird meine Tochter irgendwann mal heiraten? Kinder bekommen?

Ich habe mich gefragt ob ich das alles schaffe. Ich habe mich tatsächlich gefragt ob ich die Kraft für sie besitze. Habe ich die Power, die Geduld, den Feinsinn?
Es kommt der Punkt, da erzählst du den Personen in deinem näheren Umfeld was mit Deinem Kind ist. Warum Du so distanziert bist, warum Du Dein Baby noch nicht jedem vorgestellt hast, warum Du nicht mehr so oft da bist. Sie wissen vielleicht nicht dass Du von Termin zu Termin rennst oder noch immer im Krankenhaus bist, die klitzekleinen Hände hältst und betest dass die Dinge sich bessern. du informierst Dich und es bricht eine völlig neue Welt über dich hinein! Du nimmst unverständliche Fachausdrücke wahr und wirst mit Dingen wie Behindertenausweis, Pflegestufen etc. konfrontiert. Du setzt dich mit Behörden und Krankenkassen auseinander. Du bemühst Dich um Termine und Therapien und zwischendurch versuchst du irgendwie eine Pause zu bekommen. Aber während du versuchst zu schlafen denkst Du bereits an Morgen und was Du alles für Dein Kind tun kannst. Mache ich wirklich genug?

Die Wahrheit ist, niemand kann wirklich verstehen was Du fühlst. Niemand kann es verstehen, der nicht selbst mit seinem „besonderen“ Kind diesen Weg geht. Die Menschen können es sich vielleicht vorstellen aber die wenigsten können es wirklich, ehrlich und in vollem Umfang nachvollziehen. Sie sehen nicht wie hart es sein kann dein Kind auf seiner Reise zu begleiten, zu erziehen und für seine Rechte und Akzeptanz zu kämpfen. Wie hart es ist den Kopf dabei oben zu behalten!

Damit bist du nicht alleine – dort war ich auch!

Aber ich verspreche Dir eines: Auf stürmische und schlechte Tage folgen meist Tage voller Sonne und Hoffnung.

Woher ich das weiß?

Die Zeit hat es mir gezeigt. Die Erfahrung hat es mich gelehrt! Den Weg den du beginnst zu gehen, bin ich schon ein paar Meter beschritten. Es wird deine neue Normalität.

Neben all der Sorgen wirst Du auch eine Menge Freude und Akzeptanz erfahren. Die kleinsten Fortschritte sind wie kleine Siege. Niemand kann die Intensität dieser Gefühle nachvollziehen und niemand wird sie dir nehmen. Du bist stolz jedes kleine Ziel auf Deiner Reise und du willst deine Freude mit der Welt da draußen teilen.
Deine (neuen) Bekanntschaften werden verstehen warum du in der letzten Minute abgesagt hast, okay, sie werden versuchen es zu verstehen! Aber das wird erst passieren wenn Du bereit bist darüber zu reden. Du wirst Unterstützung erfahren. Mit anderen, betroffenen, Familien zu sprechen und meine Geschichte mit ihnen zu teilen, hat mir unendlich viel geholfen, das war meine kleine Therapie!

Mit der Zeit wirst du all diese furchtbaren Gefühle vergessen, die du einst gefühlt hast. Du fühlst Liebe, Liebe zu deinem Kind und du wirst die Stärke und Power für diese aufregende Reise finden. Du wirst das kleine Wunder erkennen, dass dein Kind so heranwächst wie es sein soll, es ist und bleibt Dein Kind! Ein Wunder und ein wundervolles Geschöpf! Du wirst stolz sein! Du wirst lachen aber du wirst auch weinen. Tränen der Hoffnung und Tränen der Unsicherheit! Es wird Tage geben da wirst du Dein Kind mit anderen vergleichen, diese Momente werden kommen! Du weißt dass man es nicht sollte, aber hey – es ist Okay! Mir passiert das heute noch ab und zu! Aber für mich ist es die Motivation weiter zu machen wenn ich die Entwicklung betrachte und auf mich wirken lasse!

Die Sonne wird deinen weg öfter kreuzen als Du momentan denkst. Und ich hoffe es werden wolkenlose, sonnige und klare Tage.

Lass Dir keine Angst vor dem großen Unbekannten einjagen.
Das große Unbekannte hält eine Menge magischer Momente für dich und euch bereit!

Liebe Grüße von irgendeinem Elternteil eines „besonderen“ Kindes!

Freundschaftsbuch auf reisen

Wie die meisten ja mitbekommen haben, gab es ja auf der Strecke zwischen Australien und China einige kleine Verzögerungen. Nachdem etwa 3 Monate ins Land gezogen waren, tauchte das kleine Büchlein letzten Endes in Peking auf.

Von dort aus ging es weiter nach Los Angeles zu Oliver, der wiederum es weiter nach Ottawa in Kanada zu Marion gesendet hat, wo es sich momentan aufhält.

Die Reise geht also weiter und wir haben mittlerweile die 10. Station der kleinen, aufregenden Weltreise geschafft.

  1. Leonberg / Germany (Abgangsort)
  2. Berlin / Germany
  3. Andalusien / Spain
  4. Aarau / CH
  5. Netherlands
  6. Frankfurt / Germany
  7. Sydney / Australia
  8. Bejing (Peking) / China
  9. Los Angeles / USA
  10. Ottawa / Canada

Auch in der Facebook-Gruppe zum Büchlein tut sich einiges und ich werde die nächsten Tage die eingesendeten Bilder wieder auf unserem kleinen Blog einbinden.

Die Hintergründe, die aktuelle Karte und die bisherige Reise könnt ihr auf dieser Seite nachlesen oder einfach oben im Menü auf „Freundschaftsbuch auf Reisen“ klicken

Roadtrip mit Kids

(Dieser Text ist im überwiegenden ironisch du sarkastisch gehalten. Sensiblen-, Super- oder Übereltern wird nicht empfohlen, diesen Text zu lesen! Das hier Geschriebene soll eine humorvolle und übertriebene Darstellung einer Alltagssituation schildern! Ich liebe meine Kinder!)

Vor etwa 3 Jahren hatte ich die äußerst glorreiche Idee mit den Kindern nach Köln zu fahren. Von uns aus sind es etwa 3,5 Stunden bis Köln. Das heißt insgesamt etwa 7 Stunden Autofahrt. Mögliche Staus außer Acht gelassen. Was mich erwartete war ein 7 Stündiger Trip durch die Hölle. 7 STUNDEN – in einem Auto – Mit den Kindern. Eigentlich hätte alleine schon der Gedanke daran mich daran hindern sollen und müssen, denn schon nach einer Stunde Autofahrt wird man völlig verrückt. Ich denke, die meisten Eltern schütteln gerade heftig zustimmend und mit einem Schmunzeln im Gesicht, den Kopf. Alles in allem ist es der pure Wahnsinn. Es gibt viele Gründe warum so ein Trip nur etwas für hartgesottene ist, ich habe mir mal die Mühe gemacht nur ein paar Punkte zu nennen.

Du hast wohl niemals damit gerechnet, mal Dein Kind bzw. deine Kinder alleine zu erziehen. Nun ist es also so doch so weit gekommen, warum auch immer!

Mach dir keine Sorgen! Es wird eine wilde Fahrt aber wenn Du in der Lage bist das Schiff so einigermaßen durch die wilden Gewässer zu navigieren, dann erwartet dich eine Zeit voller Freude, Action und einer Menge Spaß. Von Selbsterkenntnis und der wahnsinnigen Bindung die zwischen Dir und deinen Kindern entsteht, mal ganz zu schweigen.

Du bist nicht alleine.
Hast Du gewusst dass 2013 rund 14 % aller Alleinerziehenden Männer waren? Gut, das ist nicht viel aber wenn man sich die Zahl von ca. 385.000 (Quelle: de.statista.com) auf der Zunge zergehen lässt, dann ist das schon eine ganze Menge. Das Problem ist meist nur, dass man nicht auf Anhieb vermutet oder erkennt dass wir Alleinerziehend sind. Ziemlich wenige Menschen haben alleinerziehende Väter auf dem Zettel!

Bauarbeiten. Sorry.

Du findest mich auch auf Facebook und Twitter

 

Ich weiß: hier war es länger sehr still. Ich habe die Hoffnung, dass ich das nun wieder ändern kann.

Persönliche Gründe haben alle Pläne geändert. Das ist das Leben, oder?
‚Alleinerziehend‘ wird zukünftig wohl nicht mehr das hauptsächliche Thema hier sein, auch wenn es natürlich weiterhin Bestandteil bleiben sollen.

Deswegen möchte ich auch alles noch einmal überarbeiten. Wie genau steht noch nicht fest. Fest steht nur: Hier soll es noch weitergehen.